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8 Tipps für effizientes Bloggen

24. November 2009 . von Barbara Frolik . 8 Kommentare
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Bloggen kann eine recht aufwändige Angelegenheit sein. Bloggen ist aber auch eine sehr gute Marketing-Methode für Selbständige. Die Qualität der Blog-Artikel ist dabei sehr wichtig. Ebenso die regelmässige Aktualisierung des Blogs mit neuen Artikeln. Das heisst, wer erfolgreich bloggen will, muss wöchentlich genug Zeit dafür einplanen. Damit der Blog im Wochenplan aber nicht übermässig viel Platz einnimmt, ist eine gewisse Effizienz gefragt. Die folgenden Tipps sollen dir helfen, deine Blog-Artikel zukünftig in zeitsparender zu verfassen, ohne die Qualität vernachlässigen zu müssen.

Tipps für effizientes Bloggen
Credit: stock.xchng

Laufend Ideen sammeln und recherchieren

Die besten Blog-Themen sind oft jene, die einem bei der täglichen Arbeit oder beim Surfen spontan einfallen. Hast du bei der Arbeit an einem Projekt gerade ein Problem gelöst, das auch andere beschäftigen könnte? Oder hast du bei deinen Recherchen ein interessantes Tool oder eine inspirierende Website entdeckt? Wenn du über einen Link stolperst, der später hilfreich sein könnte, setze dir unbedingt ein Lesezeichen. Speichere deinen Links gezielt in Kategorien ab, damit du sie leicht wiederfindest. Und wenn dir ein gutes Thema für deinen Blog einfällt, schreib es dir auf. Am besten legst du dir dafür eine Liste an, die du bei Bedarf sofort zur Hand hast.

Nicht nur Monsterartikel schreiben

Nicht jeder Blog-Artikel muss mehrere A4-Seiten füllen. Sorgfältig recherchierte Artikel, die in die Tiefe gehen, locken zwar tendenziell mehr Besucher an als kurze Beiträge. Deshalb ist es sinnvoll, ab und zu einen besonders ausführlichen Artikel zu schreiben. Zwischendurch dürfen die Beiträge aber kürzer sein. Denn es gibt natürlich auch Besucher, die nicht gerne viel lesen und nur eine kurze Erklärung zu einem bestimmten Problem suchen. Bei der Themenwahl richtest du dich am besten nach deiner aktuellen Auslastung. Wenn du genug Zeit hast, kannst du einen umfangreichen Artikel schreiben. Sonst lieber einen kurzen als gar keinen.

Tipps für effizientes Bloggen
Credit: stock.xchng

Erst strukturieren, dann schreiben

Bevor du mit dem Schreiben loslegst, solltest du dir einige Stichworte aufschreiben, die dir zum Thema in den Sinn kommen. Dann fasst du die verschiedenen Punkte in Überthemen zusammen. Daraus ergibt sich die grobe Struktur deines Artikels. Als nächstes formulierst du die wichtigsten Headlines deines Textes, und erst dann schreibst du den Rest.

Vorlagen und Tools nutzen

Für einige mag es einfacher sein, Artikel direkt im Editor-Fenster der Blog-Plattform zu schreiben. Ich persönlich verfasse längere Texte gerne zuerst als Word-Dokument, damit ich mich komplett aufs Schreiben konzentrieren kann und mich erst später um die Formatierung kümmern muss. Dafür habe ich mir eine Vorlage erstellt, die bereits die wichtigsten Struktur-Elemente enthält, damit ich beim Schreiben nichts vergesse (z.B. die SEO-Texte).

Für die Aufbereitung des Artikels im Blog-Editor kann es sich lohnen, nach Tools Ausschau zu halten, welche die Umsetzung vereinfachen. Besonders hilfreich finde ich beispielsweise das WordPress-Plugin «Post Editor Buttons». Auch Artikel-Vorlagen können zeitsparend sein: Wenn du mit WordPress arbeitest, kannst du dir vielleicht einmal das Plugin «Post Templates» anschauen.

Tipps für effizientes Bloggen

Bildmaterial zeitsparend aufbereiten und benennen

Wenn dein Blog-Artikel viel Bildmaterial enthält, solltest du damit nicht mehr Zeit vertrödeln als nötig. Für die Aufbereitung einer grossen Anzahl Bilder ist zum Beispiel die Batch-Processing-Funktion von Photoshop hilfreich. Eine anschauliche Anleitung dazu findest du hier: Batch Processing.

Bildmaterial solltest du so benennen, dass du bei der Aufbereitung deines Artikels möglichst viel copy-pasten kannst. Ich wähle meist eine Kombination aus einer Zahl und zwei Stichworten, die den Inhalt des Artikels beschreiben. Also beispielsweise «01-effizient-bloggen.jpg», «02-effizient-bloggen.jpg», etc. Dann muss ich nach dem Kopieren jeweils nur die Zahl ersetzen und spare eine Menge Zeit.

Lücken nutzen

Die beste Zeit zum Bloggen ist dann, wenn du in deinem Wochenplan gerade eine Lücke hast. Bei mir kommt es zum Beispiel immer wieder vor, dass ich mit einem Job früher fertig werde als geplant. Die frei gewordene Zeit nutze ich dann gerne fürs Bloggen. Wenn du mit spontanem Bloggen Mühe hast, hilft es dir vielleicht, die Zeit dafür fix einzuplanen und eine Lücke im Kalender frühzeitig für deinen Blog-Artikel zu blockieren.

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Credit: pixelio.de TK.

Zeitlimiten setzen und sich auf eine Sache konzentrieren

Wenn du einen Artikel schreibst, solltest du dir einen gewissen Zeitrahmen setzen, in dem du mit dem Recherchieren, Schreiben, bzw. Veröffentlichen fertig sein möchtest. Dadurch motivierst du dich zusätzlich, effizient zu arbeiten. Schalte alle zeitraubenden Ablenkungen aus, während du an deinem Artikel arbeitest. Multitasking solltest du vermeiden, wenn du innerhalb einer vernünftigen Zeit zum Ziel kommen möchtest.
Stecke dir deine Ziele nicht zu hoch: Du solltest dich beim Schreiben nicht beeilen müssen. Wenn du hetzen musst, bist du danach nur kaputt und verlierst die Lust am Bloggen. Also: immer realistisch bleiben!

Übung macht den Meister

Noch eine kleine Zusatzbemerkung für alle Newbies: Am Anfang ist das Bloggen am aufwändigsten. Mit der Zeit wird es aber immer einfacher. Du lernst deine Tools immer besser kennen und findest raus, welche Methoden dich am effizientesten zum Ziel bringen. Übung macht den Meister!

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Credit: stock.xchng

Jetzt sind deine Effizienz-Tipps gefragt!

Welche Methoden findest du besonders hilfreich? Wie sparst du beim Bloggen Zeit, ohne die Qualität deiner Artikel zu vernachlässigen? Wenn du einen Tipp hast, der hier nicht unerwähnt bleiben darf, hinterlasse bitte einen Kommentar am Ende dieses Beitrags. Jetzt schon vielen Dank dafür!

8 Kommentare

  • Ellen sagt am 25. November 2009

    Hallo Barbara,
    wow, das ist ja wirklich eine gelungene Zusammenfassung mit vielen hilfreichen Tipps. Da fällt es mir schwer, noch etwas hinzu zufügen :-)

    Ein weitere Tipp ist eventuell noch, sich eine Themenliste für die nächsten Blogartikel (inkl. interessanter Links) vorzubereiten. So kann man seine Artikel ein bisschen besser voraus planen.

    Viele Grüße
    Ellen

  • Barbara sagt am 25. November 2009

    Liebe Ellen, danke für deinen Kommentar und deinen Tipp :) So was Ähnliches meinte ich im Abschnitt «laufend Ideen sammeln und recherchieren».
    Wie ist das eigentlich bei dir mit dem Planen? Viele empfehlen, Blog-Themen vorauszuplanen. Ich schreibe mir ständig Ideen für zukünftige Themen auf. Wenn es so weit ist, habe ich dann aber oft keine Lust mehr auf dieses Thema, sondern schreibe lieber über etwas, was mich aktuell gerade beschäftigt. Sonst fehlt mir irgendwie die Inspiration …

  • Manuel sagt am 25. November 2009

    Hallo Barbara,
    vielen Dank für diesen sehr hilfreichen Artikel. Das mit dem Batch-Processing finde ich super, benütze ich selbst auch oft. Jaja effizient ist bei mir so eine Sache :) aber ich probiere halt immer das gesteckte Ziel zu erreichen.
    Gruss Manuel

  • Barbara sagt am 25. November 2009

    Manuel, vielen Dank für deinen Kommentar. Das Batch-Processing ist wirklich eine tolle Sache. Ich hab zwar eine Weile gebraucht, bis ich geschnallt habe, wie es funktioniert. Aber wenn man viele Bilder aufbereiten muss, ist die Zeitersparnis schon enorm :)

  • Ellen sagt am 25. November 2009

    @Barbara: Hihi, und wieder sagst du es ;-) Mir geht es oft genauso. An manchen Tagen bin ich aber dann doch froh, auf die vorbereitete Liste zurück greifen zu könnnen :-)

    Ganz liebe Grüße in die Schweiz.
    Ellen

  • Ursula sagt am 26. November 2009

    Hallo Barbara,

    vielen Dank für deinen netten Eintrag in mein neues Blog-Baby.

    Und hier bei dir kann ich dann also sehen, wie man’s richtig macht :-)

    Sehr cool, tolles Template, spannende Themen und sieht echt nach was aus!

    Ich besuch’ dich öfter mal!

    Liebe Grüße
    Ursula

  • Barbara sagt am 26. November 2009

    Liebe Ursula, vielen Dank für die netten Worte :) Jetzt gerade lasse ich mich von deinem Blog-Artikel inspirieren. Das Resultat wird in Kürze hier zu finden sein :)

  • Christian sagt am 29. Mai 2010

    Netter Artikel !
    Den Wecker hatte ich übrigens mal und kann man bei IKEA kaufen :D

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