Martin Grünstäudl von gruendungswissen.at hat mich vor einigen Tagen dazu eingeladen, an seiner Blogparade teilzunehmen. Das Thema dieser sehr spannenden Parade: Mein wichtigster Tipp für Existenzgründer. Wenn du schon länger mitliest, weisst du bestimmt, dass ich nicht zum ersten Mal über dieses Thema schreibe. Einige grundlegende Tipps für Existenzgründer findest du zum Beispiel hier: 10 Tipps für den Einstieg in die Selbständigkeit. Ein sehr wichtiges Thema – vielleicht das wichtigste überhaupt – fehlt auf dieser Liste jedoch. Dies möchte ich heute nachholen.

Bild: Wikimedia Commons
Vor ziemlich genau einem Jahr und einem Monat habe ich mich selbständig gemacht. Eine Entscheidung, die ich bis jetzt nicht bereut habe. Neben vielen Vorteilen hat die Selbständigkeit dennoch auch einige Nachteile. Letzte Woche hat Peer Wandinger in seinem Blog Selbständig im Netz andere Selbständige dazu aufgefordert, über ihre positiven und negativen Erfahrungen zu berichten. Da ich sowieso schon lange einen Artikel über die Vor- und Nachteile der Selbständigkeit schreiben wollte, kommt diese Blogparade wie gerufen. Hier ist mein Erfahrungsbericht nach elf Monaten Aufbauarbeit.
Projektplanung, Aufgabenverwaltung, Zeiterfassung, Buchhaltung: Selbständige müssen sich nicht nur um Kundenaufträge kümmern, sondern auch Papierkram erledigen und organisatorische Details im Auge behalten. Zum Glück gibt es jede Menge nützliche Tools, mit deren Hilfe du solche Aufgaben wesentlich schneller und effizienter bewältigen kannst. Einige dieser Tools möchte ich heute vorstellen. Viel Spass beim Stöbern!
Remember the Milk ist mein Lieblingswerkzeug für die Verwaltung von To-do-Listen. Mit diesem kostenlosen Tool behältst du stets den Überblick über deine Aufgaben. Remember the Milk gibt es nicht nur für den Computer, sondern auch fürs iPhone, den Android und weitere mobile Geräte. Wenn du willst, kannst du dich sogar per E-Mail an deine Deadlines erinnern lassen.
Diese Woche mache ich zum ersten Mal beim Webmaster Friday mit. Die Autoren dieses Blogs geben jeden Freitag ein Thema vor und laden andere Blogger dazu ein, darüber zu schreiben. Heute geht es um die Frage: Ertrinken wir in der Informationsflut?

Bild: Flickr, Hamed Saber
Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbständig zu machen, sollte sich vor allen Dingen gut informieren. Welche selbständige Tätigkeit ist für mich am besten geeignet? Wie verfasse ich einen Businessplan? Wie hole ich das Beste aus einem kleinen Budget? Welche Werbemassnahmen versprechen den grössten Erfolg? Bei welchen Ämtern und Versicherungen muss ich mich anmelden? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen jeden Selbständigen irgendwann. Vor einiger Zeit habe ich bereits ein paar Blog-Tipps zu diesen Themen veröffentlicht. Heute möchte ich meinen Lesern eine Reihe von Büchern empfehlen, die mir den Start in die Selbständigkeit erleichtert haben. Und einige weitere, die ganz oben auf meiner Wunschliste stehen.

Ein tolles Buch für alle, die sich von der Selbständigkeit mehr persönliche Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Lebensqualität erhoffen. Die Autorin gibt wertvolle Tipps zu allen wichtigen Fragen: Wie finde ich meine Geschäftsidee? Erfülle ich die nötigen Voraussetzungen? Wie plane ich meine Finanzen? Das Buch ist angenehm zu lesen und ein wahrer Mutmacher. Es richtet sich vor allem an Frauen, ist aber bestimmt auch für den einen oder anderen Mann einen Blick wert.
» Mehr Infos zu diesem Buch
Wer erfolgreich selbständig sein will, muss vieles wissen. Wie kann ich mein Unternehmen bekannt machen? Wie viel darf ich für meine Arbeit verlangen? An welche Versicherungen muss ich denken? Was mache ich, wenn ein Kunde nicht bezahlen will? Mit diesen und ähnlichen Fragen muss sich fast jeder Selbständige früher oder später auseinandersetzen. In den folgenden Blogs finden Freiberufler und Unternehmer viele aufschlussreiche Antworten.
Der Freelancer Blog bietet einige interessante Artikel zu Themen wie Finanzen, Recht oder Zeitplanung. Schade, dass er nicht häufiger aktualisiert wird.
Knapp ein Jahr ist es her, seit ich mich für den Aufbau einer selbständigen Existenz entschieden habe. Vor etwas mehr als neun Monaten habe ich den Sprung ins Freelancer-Leben endgültig gewagt. Seither habe ich viel erlebt und gelernt, viele positive und auch einige negative Erfahrungen gemacht. Die erste Zeit des Aufbaus war nicht immer einfach – dennoch kann ich ohne den geringsten Zweifel sagen, dass sich die Mühe gelohnt hat.
Spielst du ebenfalls mit dem Gedanken, dich selbständig zu machen? Im Folgenden möchte ich dir einige Tipps mit auf den Weg geben.

Bild: Flickr, aloshbennett
Im Gespräch mit einer Freundin kam gestern die Frage auf, wieso ein bestimmter Webdesigner seine Dienstleistungen so günstig anbietet, obwohl die Qualität seiner Webseiten eigentlich sehr gut ist. Dabei habe ich mich an ein vielsagendes Modell erinnert, welches diese Frage sehr schön beantwortet: das Projekt-Dreieck. Dieses Modell finde ich wirklich super und denke, dass es für jeden Selbständigen ganz hilfreich sein kann, es mal zu studieren. Deshalb möchte ich heute etwas mehr darüber erzählen.
Website machen lassen, aufschalten, Kunden gewinnen. Wenn es so einfach wäre!
Für viele Selbständige gehört es heute dazu, eine Website zu haben. Das ist auch richtig so, denn die eigene Website ist langfristig gesehen eine der erfolgversprechendsten und zugleich kostengünstigsten Werbemassnahmen. Es stimmt auch, dass es sich lohnt, eine Website professionell zu gestalten und zu texten (bzw. gestalten und texten zu lassen). Aber nur, wenn man sich dessen bewusst ist, dass dies allein nicht reicht.
Konkurrenz ist in der heutigen Wirtschaftswelt ein beliebtes Stichwort. Wenn man Erfolg haben will, muss man entweder besser oder billiger arbeiten als die Konkurrenz. Oder man sucht sich ein Tätigkeitsfeld, in dem die Konkurrenz nicht so zahlreich ist.
Konkurrenz belebt das Geschäft, hört man ab und zu. Ein Stück weit mag dies stimmen, doch nur dann, wenn man das Wort «Konkurrenz» richtig versteht.