Bloggen ist für Selbständige, Firmen und insbesondere für kreative Freelancer eine der besten Marketing-Strategien, die das Netz heute zu bieten hat. Egal ob du als Texter, Webdesigner, Programmierer, Grafiker oder in einem ganz anderen Bereich selbständig arbeitest: Es gibt viele gute Gründe, wieso du dir überlegen solltest, dein eigenes Blogprojekt zu starten. In diesem Artikel erfährst du, wie du als Selbständiger vom Bloggen profitieren kannst.
Blogs sind eine wunderbare Möglichkeit, Besucher auf deine Website zu locken. Wenn du über Themen schreibst, die viele Leser interessieren, kann dir dein Blog mit der Zeit problemlos mehrere Hundert Besucher pro Tag bescheren. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei die folgenden Faktoren:
Blogs bringen im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Website viele Leser dazu, immer wieder bei dir vorbeizuschauen. Deine Besucher können deinen RSS-Feed abonnieren und sehen dann sofort, wenn du etwas Neues veröffentlicht hast. Auf die gleiche Weise kannst du auch Twitter und andere Social-Media-Tools nutzen.
Interessante Blogs und Blog-Artikel werden oft weiterempfohlen und auf anderen Websites und Blogs verlinkt. Die beste Werbung, die du dir wünschen kannst! Auch aus diesem Grund empfiehlt es sich, Social-Media-Tools wie Twitter rege zu nutzen. Denn über diese Kanäle wird man besonders oft weiterempfohlen.

Suchmaschinen lieben Blogs. Denn Suchmaschinen lieben aktuelle Inhalte. Zudem steigt mit jedem neuen Artikel die Wahrscheinlichkeit, dass Google-Nutzer dich finden. Je mehr Artikel dein Blog enthält, desto mehr Besucher werden via Google deinen Blog entdecken. Deine Blog-Artikel kannst du gezielt für bestimmte Stichworte (Keywords) optimieren. Mehr zum Thema Suchmaschinenoptimierung erfährst du hier:
Schreiben fürs Internet: für Suchmaschinen und Menschen texten

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Und noch ein kleiner Tipp: Am besten nutzt du WordPress als Plattform für deinen Blog. WordPress bietet für die SEO viele nützliche Plugins und schickt neue Artikel sofort an Google weiter. Auf diese Weise kannst du relativ einfach sehr gute Platzierungen bei den Suchmaschinen erreichen.
Bloggen ist eine der besten Möglichkeiten, sich als Experte in einem bestimmten Bereich zu positionieren. Indem du qualitativ hochwertige Artikel zu Themen aus deinem Fachgebiet schreibst, kannst du potentielle Kunden von deinen Fähigkeiten überzeugen.
Mit einem erfolgreichen Blog kannst du ausserdem deinen Bekanntheitsgrad steigern, was sich positiv auf die Nachfrage nach deinen Angeboten auswirken wird.
Wenn man selbständig arbeitet, ist es sehr wichtig, immer auf dem Laufenden zu bleiben und sich ständig neues Wissen anzueignen. Bloggen kann eine ausgezeichnete Grundlage für die Weiterbildung sein. Denn wer bloggt, liest meist auch andere Blogs. Dabei lernt man mehr über neue Technologien, entdeckt hilfreiche Tools und kann sich wunderbar inspirieren lassen.
Für deine Artikel kannst du dir gezielt Themen aussuchen, die dir bei zukünftigen Projekten als Referenz dienen können. So wird dein Blog mit der Zeit zu einem richtigen Nachschlagewerk – nicht nur für deine Leser, sondern auch für dich.

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Über deinen Blog kannst du nicht nur mit potentiellen Kunden, sondern auch mit Gleichgesinnten interessante Kontakte knüpfen. Diese Art der Vernetzung ist für Selbständige sehr wichtig. Von Selbständigen aus ähnlichen Fachbereichen kann man viel lernen, man kann sich gegenseitig inspirieren, miteinander diskutieren und fachsimpeln, und vielleicht sogar Partnerschaften für eine Zusammenarbeit schliessen.
Besonders, wenn man alleine arbeitet, können andere Freelancer auch Kollegen sein, mit denen man sich nicht nur auf fachlicher Ebene austauscht.

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Für manche Blogger ist das Bloggen eine zusätzliche Einkommensquelle. Ich gebe zu, dass ich damit nicht besonders viel am Hut habe, aber viele Blogger verdienen beispielsweise mit Werbung oder bezahlten Artikeln jeden Monat zusätzliches Geld.

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Besonders interessant kann es aber auch sein, den eigenen Blog als Plattform für die Vermarktung von Produkten zu nutzen. Als Texter kann man beispielsweise E-Books anbieten. Andere verkaufen WordPress-Themes über ihre Blogs.
Wenn dich das Thema interessiert, kannst du im folgenden Artikel mehr darüber erfahren:
Passives Einkommen: Tipps für kreative Selbständige
Wie du siehst, gibt es viele gute Gründe fürs Bloggen. Aber gibt es denn auch Argumente, die gegen das Bloggen sprechen?
Tatsache ist, dass ein Blog viel Zeit beanspruchen kann. Wenn man mit einem Blog erfolgreich sein will, muss man dazu bereit und in der Lage sein, regelmässig neue Artikel zu schreiben. Wenn du mit Aufträgen sowieso schon ausgelastet bist, solltest du dir gut überlegen, ob du dir mit einem zusätzlichen Projekt nicht unnötigen Stress verursachst.
Auch wenn du nicht gerne schreibst, kann das ein Grund sein, sich gegen das Bloggen zu entscheiden. Muss aber nicht. Denn es gibt beispielsweise auch die Möglichkeit, in Videoform zu bloggen.
Kennst du gute Gründe fürs Bloggen, die hier nicht fehlen dürfen? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar!
wer der sprache nicht so mächtig ist lässt lieber die finger davon. wie ich zum beispiel. video blogs sind auch nicht so einfach zu machen. twitter ist für mich besser geeignet.
Liebe Barbara,
das ist wirklich ein genialer Artikel. Ich bin ja ein richtiger Blog-Fan :-)
In deiner Argumentation kann ich dir also nur voll zustimmen. Durch einen Blog bieten sich so viele neue Möglichkeiten des Teamworks, und man lernt auch noch super viel dabei.
Ich denke das Wichtigste um beim Bloggen erfolgreich zu sein, ist jede Menge Spaß an der Sache zu haben und sich nicht zu leicht entmutigen zu lassen :-)
@Barbara: Danke dir :-) Ich mag deinen Blog wirklich sehr, und freue mich immer richtig über deine neuen Artikel.
Ich finde es klasse, dass du die vielen neuen Möglichkeiten ansprichst, die Freelancer durch Blogs bzw. durchs Internet haben. Meiner Meinung nach gibt es noch viel zu wenig bloggende Freelancer :-)
Ich bin übrigens davon überzeugt, dass man das Bloggen und Schreiben erlernen kann. Niemand ist von Anfang an perfekt, das wäre ja auch langweilig ;-) “Learning bei doing” finde ich ein geniales Motto. Vielleicht kann man auch erstmal mit einem privatem Blog anfangen, und so die ersten Erfahrungen sammeln.
Für alle die noch nicht ganz überzeugt sind hier ein YouTube-Video, indem Seth Godin übers Bloggen spricht :-)
@Oli: Ja, da hast du schon recht. Mit einem schlecht geschriebenen Blog macht man natürlich nicht unbedingt die beste Werbung. Bei den Videoblogs habe ich ebenfalls mehrheitlich schlechte Beispiele gesehen, aber auch einige gute.
@Ellen: Der Spass am Bloggen ist natürlich sehr wichtig. Sonst wird es schwierig, sich regelmässig zum Schreiben zu motivieren. Der Aufwand ist ja schon nicht zu unterschätzen. Aber gerade so nette Feedbacks wie deines motivieren ungemein :) Danke dir!
@Ellen: Oh, da werde ich ja ganz rot :) Das Kompliment kann ich nur zurückgeben. Ich freue mich auch immer über neue Blog-Artikel von euch.
Dass man Schreiben lernen kann, sehe ich auch so. Du sprichst damit einen wichtigen Punkt an. Es gibt sicher Leute, die mit Schreiben wirklich nichts am Hut haben. Aber wenn man ein gewisses Sprachgefühl hat, kann man seine Fähigkeiten gezielt verbessern.
Vor einigen Tagen habe ich mit einer Freundin über dieses Thema gesprochen. Sie möchte auch bald mit einem Blog anfangen und hat ein bisschen Bammel vor dem “Nicht-gut-genug-schreiben-Können”. Ich habe ihr auch gesagt, dass man das lernen kann ;)
@Barbara: wie viel zeit brauchst du fürs bloggen pro woche so? würde mich interessieren.
@Oliver: Das ist ganz unterschiedlich. Je nachdem, wie viel ich sonst noch erledigen muss. Durchschnittlich vier bis sechs Stunden, manchmal auch mehr. Ich versuche, pro Woche zwei bis drei Artikel zu schreiben. Wenn ich stark ausgelastet bin, versuche ich den Aufwand zu reduzieren, indem ich Themen wähle, für die ich nicht gross recherchieren muss.
@Barbara danke für die infos. schon ein rechter aufwand. braucht auch ziemlich viel disziplin dafür.
Sehr guter Artikel Barbara! Der Einwand “wer nicht schreiben kann, soll’s lassen” von Oli, kann ich nur bedingt zustimmen. Notfalls lässt Du Dir den Blog schreiben. Bei mir ist es so, dass ich den Blog als Referenz angebe – und dadurch schon einige dicke Aufträge gewonnen habe. Britte grad mal Daumen drücken, es steht ein grosses Projekt an, bei dem ich dabei sein möchte!
@Goggi: Danke dir für deinen Kommentar. Ich drück dir die Daumen ;)
ein sehr interessanter Artikel. Na Schweiz halt, ist eh besser ;-)
Ahoi und Gruß
André