Selbständig arbeiten ohne Stress: goldene Regeln für Freelancer
Selbständig zu arbeiten ist nicht immer einfach. Viele Freelancer sind ständig im Stress, hetzen von einer Aufgabe zur anderen und haben das Gefühl, nie richtig Feierabend machen zu können. Auch mir ging es am Anfang meiner Selbständigkeit so. Bis mir klar wurde, dass ich grösstenteils selbst für meinen Stress verantwortlich war.
Inzwischen ist es mir gelungen, die grössten Stressfaktoren zu identifizieren und aus meinem Arbeitsalltag zu verbannen. Obwohl ich mehr Projekte betreue als am Anfang, sind meine Arbeitstage ruhiger geworden. Ja, ich habe sogar Spass an der Arbeit. Und finde zwischendurch genug Zeit für Pausen und eigene kreative Projekte.
In diesem Artikel möchte ich dir einige Tipps weitergeben und dir verraten, wie auch du deinen Arbeitsalltag ruhiger gestalten kannst.
Stressfaktoren identifizieren: die Hauptprobleme
Die meisten Freelancer verursachen sich den Arbeitsstress zu einem grossen Teil selbst. Auch Zeiten mit hoher Arbeitsauslastung lassen sich mit viel weniger Stress meistern, als die meisten von uns denken würden. Die folgenden Verhaltensweisen und Einstellungen sind typische selbstverursachte Stressauslöser:
- Alles gleichzeitig machen wollen (übertriebenes Multitasking).
- Alles perfekt können wollen (übertriebener Perfektionismus).
- Alles alleine machen wollen (übertriebenes Konkurrenzdenken).
- Nicht aufhören und abschalten können (Workaholismus).
- Nicht «nein» sagen können.
- Jede Minute verplanen wollen.
- Existenzängste.
Den Arbeitstag strukturieren: die goldene Anti-Stress-Liste
Vor meinem letzten Urlaub waren meine Arbeitstage so vollgepackt, dass ich kaum noch Zeit zum Durchatmen hatte. Meine Arbeitsauslastung war teilweise hoch. An weniger arbeitsreichen Tagen vertrödelte ich viel Zeit mit unproduktiven Tätigkeiten und war ständig frustriert, weil ich meine persönlichen Wochenziele nicht erreichte. Nach meinem Urlaub war mir klar: «So einen Stress will ich nicht mehr. Dafür habe ich mich nicht selbständig gemacht. Ab jetzt soll mir die Arbeit Spass machen. Und daneben will ich genug Zeit für mich haben.»
Also machte ich mir eine goldene Liste mit 17 Regeln für einen «stressfreien, erfüllenden Alltag mit mehr Lebensqualität». Sozusagen eine Gesetzesliste, die mich vor mir selbst schützt. So eine Liste empfehle ich jedem, der Probleme hat, den Arbeitsalltag effizient zu strukturieren, sich auf einzelne Aufgaben zu konzentrieren und abends zu einer vernünftigen Zeit aufzuhören. Ich schaue mir diese Liste zwar nicht jeden Tag an, aber das Schreiben der Liste hat mir sehr bewusst gemacht, welches meine grössten Zeit- und Energieräuber sind und wie ich sie besiegen kann. Bei jedem wird diese Liste etwas anders aussehen. Hier sind meine wichtigsten Punkte:

- Morgens zu einer vernünftigen Zeit aufstehen.
- Den Computer erst einschalten, nachdem ich in Ruhe geduscht und gefrühstückt habe.
- Die Zeit von 8 bis 9 Uhr ist für unproduktive Tätigkeiten wie E-Mails, Blogs lesen, Marketing und private Kleinigkeiten reserviert. Danach wird Facebook, Twitter, etc. ausgeschaltet.
- Von 9 bis 12 Uhr erledige ich Kundenarbeit.
- Um 12 Uhr schalte ich den Computer aus und mache anderthalb Stunden Mittagspause (genug Zeit zum Kochen, Essen, Abschalten und Kaffeetrinken).
- Von spätestens 14 bis spätestens 17.30 Uhr erledige ich den Rest der Kundenarbeit. Wenn ich vorher fertig bin oder keine dringenden Kundenarbeiten zu erledigen habe, nutze ich die Zeit zum Bloggen, für Marketing-Aufgaben oder für einen frühen Feierabend.
- Spätestens um 18 Uhr schalte ich den Computer aus. Nach einer Stunde Pause darf ich den Computer wieder einschalten, aber nur für private Zwecke.
- Ich mache mich nicht zum Sklaven dieser Regeln und lasse eine gewisse Flexibilität zu. Wenn es einmal wirklich nicht ohne Überstunden geht, sorge ich aber dafür, dass ich sie angemessen kompensiere.
Und ja, es funktioniert tatsächlich. Ich verbringe jetzt viel weniger Zeit am Computer und erledige trotzdem mehr. Durch den strukturierten Plan bin ich gezwungen, meine Zeit und Energie effizienter zu nutzen. Ich schalte alle Ablenkungen aus, erledige eine Aufgabe nach der anderen (und nicht gleichzeitig), arbeite konzentriert, mache weniger Fehler, werde mit allem rechtzeitig fertig, habe sogar noch Zeit für andere Dinge und kann abends ohne schlechtes Gewissen aufhören und abschalten.
Hilfsmittel nutzen: zeitsparende Tools für Freelancer
Mit den richtigen Hilfsmitteln kann man sehr viel Zeit sparen. Dazu gehören sowohl Planungs- und Projektleitungs-Hilfsmittel wie auch Tools, die dir die Arbeit erleichtern. Es wird eine Weile dauern, bis du die Werkzeuge gefunden hast, die für deine Zwecke am besten geeignet sind. Hier sind einige Tools und Artikel, die ich sehr gut finde und die dir vielleicht ebenfalls weiterhelfen.
Zeitplanung
Mir persönlich reicht für die Zeitplanung mein Outlook-Kalender. Es gibt aber eine Menge kostenloser Tools, die ebenfalls hilfreich sein können.

Der Google Calendar eignet sich, wenn du mit einem Team von Mitarbeitern zusammenarbeitest:
» Zum Google Calendar
Ein weiteres praktisches Tool mit sehr vielen Funktionen:
» Remember The Milk
Projektverwaltung und Zeiterfassung
Dafür gibt es so viele Tools, dass es schwierig ist, die Übersicht zu behalten. Ich selbst arbeite mit actiTIME und bin bis jetzt sehr zufrieden. Die kostenlose Variante dieses Programms eignet sich vor allem für Freelancer, die alleine arbeiten. Für grössere Teams sind die folgenden kostenlosen Tools einen Blick wert:
» CreativePro Office
» PHProjekt
» Achievo

Noch mehr Tools und Infos zum Thema Projektverwaltung findest du in diesem sehr guten Artikel von Smashing Magazine:
» 15 Useful Project Management Tools
Arbeitsmittel
Nützliche Tools zur Erleichterung von Arbeitsschritten gibt es wie Sand am Meer. Am Anfang deiner Freelancer-Karriere solltest du dir etwas Zeit nehmen, um dir eine Sammlung von grundlegenden Hilfsmitteln zusammenzustellen, mit denen du Arbeitsschritte, die sich oft wiederholen werden, schneller erledigen kannst. Je nachdem, in welchem Fachbereich du arbeitest, wird deine Liste sehr individuell sein, deshalb fange ich hier gar nicht erst an, konkrete Tools zu empfehlen. Eine sehr umfangreiche Tool-Sammlung für alle möglichen Aufgaben findest du zum Beispiel beim Smashing Magazine:
» Smashing Magazine: Developer’s Toolbox
Im Verlauf der Zeit wirst du über sehr viele Tools, Blog-Artikel, inspirierende Webseiten, Tutorials und Ressourcen für alles Mögliche stolpern. Vieles davon wirst du nicht sofort verwenden können. Wenn du jedoch etwas entdeckst, was bei einem späteren Projekt hilfreich sein könnte: unbedingt bookmarken! Mit der Zeit hast du so ein praktisches Verzeichnis, auf das du jederzeit zurückgreifen kannst. Und verbringst so in Zukunft viel weniger Zeit mit Suchen.
Ausserdem solltest dir für deine Arbeit eine Sammlung von Vorlagen anlegen. Bei mir sind dies zum Beispiel einfache CSS- und XHTML-Dateien, nackte WordPress-Themes, Word-Vorlagen, Photoshop-Grids und solche Dinge. Bei dir werden es wahrscheinlich andere Hilfsmittel sein. Alles, was dir die Wiederholung von Arbeitsschritten erspart, ist gut.
Mit anderen Freelancern zusammenarbeiten: Gemeinsam gehts besser.
Wenn man am Beginn der Selbständigkeit steht, neigt man dazu, andere Freelancer als Konkurrenten anzusehen. Eine Einstellung, die unbedingt aus deinem Repertoire streichen solltest. Versuch statt dessen, andere Freelancer als Kollegen zu sehen, mit denen du zusammenarbeiten und von denen du lernen kannst. Baue dir ein starkes Netzwerk auf, auf das du zurückgreifen kannst, wenn du ein Projekt nicht alleine erledigen kannst oder willst. Wenn du für deine Kunden auch grössere Projekte umsetzen kannst, wirst du mehr Aufträge bekommen und an diesen Aufträgen oft auch mehr verdienen.

Credit: stock.xchng
«Nein» sagen: Versprich deinen Kunden nicht zu viel.
Oft kommen Anfragen genau dann, wenn man sowieso schon viel zu tun hat. Viele von uns haben in solchen Situationen Hemmungen, «nein» zu sagen. Wir wollen niemanden enttäuschen. Und wenn wir Pech haben, melden sich auch noch unsere Existenzängste. Das Ergebnis: Wir wollen nicht riskieren, den Auftrag zu verlieren und versuchen, ihn irgendwie in den engen Zeitplan reinzudrücken. Stress, Fehler und verpasste Deadlines sind vorprogrammiert.
Aus meiner Erfahrung ist es besser, dem Kunden von Anfang an ehrlich zu sagen, wenn eine Deadline nicht realistisch ist. In vielen Fällen lässt sich die Umsetzung problemlos auf ein späteres Datum verschieben. Wenn du Pech hast, kriegt ein anderer Freelancer den Auftrag – dafür bleibt dir eine Menge Stress erspart.
Den Alltag durchbrechen: Pausen und kreative Tage
Struktur ist gut, aber ab und zu darf man sich auch einen strukturlosen Tag gönnen. Wenn es meine Arbeitsauslastung zulässt, plane ich regelmässig Tage ein, an denen ich mir erlaube, das zu machen, worauf ich gerade Lust habe. Die einzige Regel: Morgens zu einer vernünftigen Zeit aufstehen und abends zu einer vernünftigen Zeit aufhören. An solchen Tagen arbeite ich an meinen eigenen kreativen Projekten. Ohne ehrgeizige Ziele und ohne Zeitdruck. Oder ich mache etwas, was mit meiner Arbeit überhaupt nichts zu tun hat. Einfach mal abschalten und Energie tanken. Das muss zwischendurch auch sein!

Credit: stock.xchng
Artikel zum Thema
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Jetzt bist du dran!
Hast du gute Anti-Stress-Tipps, die in diesem Artikel fehlen? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar!






20 Kommentare
Schöner Beitrag, genau im richtigen Moment :) Danke.
Auf seinen Körper zu hören, das ist glaube ich noch sehr wichtig, der zeigt einem schon, wenn man sich zu lange im Dauerstress befindet.
Danke für deinen Kommentar, Christian. Ja, auf den Körper zu hören ist sehr wichtig. Leider weiss ich aus eigener Erfahrung, was passieren kann, wenn man solche Zeichen zu lange ignoriert. Nie wieder, habe ich mir geschworen! Alles Gute :)
Danke für diesen Artikel, man lernt nie aus und ist immer froh so wertvolle Tipps zu lesen und erhalten. :)
Bin selbst seit einiger Zeit Selbständig, als Berufsmusiker und zusätzlich noch im Web Bereich.
Gerade kreative Pausen helfen einem, was ich bestätigen kann. Oftmals habe ich gerade als Musiker, das Gefühl ständig dranzubleiben, was ich auch mache. Aber es hilft sehr viel gerade auch mal dort Pausen einzuschalten, und Übe Einheiten anders einteilen. Bringt sehr viel.
Und sonst ist es sicherlich immer wieder gut, wenn man realistisch bleibt und einfach auch versucht nicht alles auf einmal zu machen, wie es hier erwähnt wurde. Es geht einfach nicht und es unterlaufen vielleicht sogar dumme Fehler. Ich versuche auch immer die Projekte usw. einzuteilen.
Ich denke das A und O eines Freelancer ist, ein geregelter Tag, wie hier eben aufgestellt wurde. Einfach ein System in die ganze Freelancer Tätigkeit rein bringen.
Danke für die wertvollen Tipps. Ich mache es zwar nur Hobby mässig und oft in den Ferien meines richtigen Jobs, aber gerade so Dinge wie Aufstehen, Pausen und nicht ablenken lassen kann ich einfach nicht konsequent umsetzen.
Ausserdem kann ich so Tools wie Strichlisten irgendwie auch nicht diszipliniert einsetzen. *seufz*
Wow, vielen Dank für diesen tollen Artikel, und die vielen hilfreichen Tipps :-)
Deine Empfehlung zu den Project Management Tools habe ich mir gleich angeschaut, und bin sehr begeistert. Und deine Goldene Antistress Liste ist genial!
Ich finde es klasse, dass du deine Erfahrungen teilst. Wie gesagt, gemeinsam sind wir stark ;-)
Liebe Grüße Ellen
Vielen Dank für deine hilfreichen Tipps! Ich bin als Übersetzerin und Texterin selbstständig und kämpfe auch gewaltig mit meinem Zeitmanagement :-)
Sooo viele Kommentare, herzlichen Dank euch allen :)
@Dave: Ja, realistisch zu bleiben, ist sehr wichtig. Vielen Freelancern ist zu Beginn nicht klar, dass in der Regel nicht mehr als 5 bis 6 Stunden bezahlte Arbeit pro Tag Platz haben. Man sollte immer genug Zeit für Unproduktives und Unvorhergesehenes frei lassen.
@René: Mir hat die goldene Liste mit der Disziplin sehr geholfen. Vieles war mir vorher schon bewusst, aber die Regeln auf Papier zu haben, kann es einfacher machen, sie zu befolgen.
@Ellen: Ja, gemeinsam geht vieles besser. Und macht mehr Spass ;) Deine Tipps finde ich auch immer sehr hilfreich und inspirierend.
@Anika: Zeitmanagement ist für Selbständige viel schwieriger als für Angestellte. Früher hatte ich damit nie Probleme, aber wenn man sich um so viele Dinge kümmern muss, lässt man sich leicht ablenken. Vielleicht hilft dir ja das eine oder andere Tool.
Endlich wird hier mal etwas ausgesprochen, unter dem ich seit Beginn meiner Selbständigkeit mehr oder weniger leide bzw. den Ehrgeit, täglich 8 Stunden bezahlbar auf die Reihe zu kriegen: “Vielen Freelancern ist zu Beginn nicht klar, dass in der Regel nicht mehr als 5 bis 6 Stunden bezahlte Arbeit pro Tag Platz haben.” Das ist endlich auch mal eine andere Aussage als die Zahlen, die von manchen ‘Helden’ so weiter gegeben werden, die angeblich 60 - 70 Stunden die Woche arbeiten. Danke für diesen hilfreichen Beitrag!
Gruß vom Bodensee
Dagmar
Ich bin heute zufällig auf deinen Blog gestoßen und ich stimme dir mit diesem Artikel voll zu. Ich bin als Infodesignerin selbständig und habe anfangs auch mit “verkehrten” Arbeitszeiten versucht, mein Leben hinzubekommen. Meistens saß ich dann gegen Mittag bis nachts vor dem Rechner und habe mich gewundert, warum ich selber so kaputt bin.
Inzwischen habe ich einen Hund bekommen und der zwingt mich dazu, Pausen zu machen und an die frische Luft zu gehen. Und v.a. zu Zeiten zu arbeiten, wie andre Menschen auch. Vielleicht ist das ja auch ein kleiner Geheimtipp für den einen oder anderen hier :-)
@Dagmar: Es mag Selbständige geben, die 60 bis 70 Stunden Arbeit pro Woche als befriedigend empfinden. Oder sich das zumindest vormachen. Mir sind 25 bezahlte Stunden pro Woche genug. Ich muss nicht 10000 Euro pro Monat verdienen, um glücklich zu sein. Lieber habe ich etwas mehr Zeit für eigene kreative Projekte. Es ist einfach wichtig, dass man sich immer wieder genau überlegt, wofür man sich eigentlich selbständig gemacht hat.
Das mit den 5 bis 6 Stunden habe ich zu Beginn meiner Selbständigkeit in einem Blog-Artikel gelesen. Und ich finde, dass diese Zahl sehr realistisch ist.
@Kerstin: Neben der Arbeit genügend andere Aufgaben zu haben, kann sehr hilfreich sein. Dann ist man motivierter, sich von der Arbeit loszureissen. Sag deinem Hund einen lieben Gruss! Ich liebe Hunde, habe aber leider (noch) keinen eigenen ;)
Hallo Barbara,
vielen Dank für diesen sehr hilfreichen Artikel. Also deine Liste ist echt genial.
Ich muss gestehen ich bin auch nicht gerade ein Strukturhäuptling und bin abundzu dem Social-Media-Wahn hemmungslos ausgestzt,.aaarggh!!.Ich bin immer so abgelenkt gerade von Facebook, seit kurzem nur abends :)
viele Grüsse
Manu
@Manuel: Facebook, Twitter, Xing, Blogs, Statistiken der eigenen Website, E-Mails … Manchmal unheimlich, wie viele Ablenkungen das Netz für einen bereithält. Da muss ich mich teilweise auch echt zusammenreissen. Dank meiner goldenen Liste fällt es mir inzwischen aber deutlich leichter, mich zu beherrschen. Und hoffe mal, dass es so bleibt ;)
Wichtig ist auch der Aspekt / Wirtschaft das man Geld anspart für schlechtere Zeiten und nicht alles gleich auf den Kopf haut. Existentängste kommen sehr schnell wenn man kein Polster angelegt hat…
schöne Grüße aus dem Emsland
@Alois: Ein Polster ist auf jeden Fall gut, solange man es mit dem Sparen nicht übertreibt. Ich habe selbst ein recht grosses Sicherheitsbedürfnis und hätte mich ohne Reserven garantiert nicht in die Selbständigkeit gewagt. Danke für den Input :)
Sehr schöner Beitrag! Leider kann ich meinen Tagesablauf nicht so perfekt planen. Meine nebenberufliche Selbständigkeit muss ich abends verrichten. Da ist Stress eigentlich immer vorprogrammiert. Falls sich meine berufliche Situation in den nächsten Monaten ändern sollte, werde ich jedoch mit Sicherheit auf diesen Beitrag zurückkommen.
Grüße, Diana
Liebe Diana, danke für deinen Kommentar. Die Situation, die du beschreibst, kenne ich von früher. Noch vor einem halben Jahr ging es mir genau so. Stress pur! Ich wünsche dir viel Erfolg beim Aufbau deiner selbständigen Tätigkeit und hoffe für dich, dass du dich bald auf die Dinge konzentrieren kannst, die dir wirklich am Herzen liegen :)
Dieser Artikel hat mir sehr geholfen - vielen lieben Dank für die vielen Hilfestellungen! Ich bin gerade in der Grüdnungsphase und manchmal denke ich es wächst mir alles über den Kopf. Die To-Do Liste ist mein ständiger Begleiter und die Unterlagen vom Zeitmanagementseminar vor Jahren habe ich auch schon wieder rausgeholt ;-) Für mich ist es wichtig zu wissen, daß es nicht nur mir so geht und das man sich immer Hilfe und Rat bei anderen holen kann!
Andrea, danke auch dir für deinen Kommentar. Wenn du die Gründungsphase hinter dir hast, hast du schon sehr viel geschafft. Der Anfang war auch für mich weitaus am anstrengendsten. Irgendwann wirds leichter, bestimmt auch für dich :) Ich wünsche dir viel Erfolg!
Guter Artikel. Vielen Dank! Bei mir war Punkt 7 (Existenzangst) der erste Punkt und genau so spielte sich der Tag und die meisten Wochenenden ab. Stress pur! Geändert hatte ich z.B., dass ich die Wochenenden oder Feiertage mit meinen Lieben verbringe und um 19 Uhr ist einfach Schluss. Egal wieviel Arbeit noch auf dem Tisch liegt. Meditation, Bewegung - bei mir mit Hund und Pferd - all das, halfen mir zu einer besseren und erfolgreicheren Arbeitswelt als Freelancer. - Ach so ja: Unbedingt lernen ‘Nein’ sagen, wer es noch nicht kann und sich abgrenzen ;-) Asta, Mäce
Danke für deinen Erfahrungsbericht, Marcel. Ich glaube, Existenzängste gehören bei vielen zu den schwierigsten Problemen. Bzw. sind sie für sehr viele ein Grund, sich gar nicht erst selbständig zu machen.
Das Abgrenzen war für mich am Anfang etwas vom Schwierigsten. Sich am Abend und am Wochenende (auch mental) von der Arbeit zu trennen, ist wirklich sehr wichtig. Fällt mir teilweise heute noch schwer. Aber es wird besser :)
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