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Passives Einkommen: Tipps für kreative Selbständige

18. November 2009 . von Barbara Frolik . 10 Kommentare
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Selbständig zu arbeiten hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Zum Beispiel den, dass man nichts verdient, während man Urlaub hat, krank ist oder zwischendurch mal keine Aufträge hat. Das muss jedoch nicht unbedingt sein.

Passives Einkommen: Tipps für Selbständige
Quelle: stock.xchng

Dem Problem kann man zu einem gewissen Grad entgegenwirken, indem man sich stabile Einkommensquellen aufbaut, die unabhängig von der gegenwärtigen Auftragslage regelmässig etwas Geld reinbringen. Dafür wird oft der Begriff «passives Einkommen» verwendet. Ein etwas irreführender Ausdruck, denn auch sogenannt «passives Einkommen» muss man sich erarbeiten. Bis wirklich regelmässig ein nennenswerter Betrag reinkommt, kann es schon etwas dauern. Langfristig lohnt es sich aber auf jeden Fall, Zeit in passive Einkommensquellen zu investieren. In den folgenden Abschnitten erfährst du, welche Möglichkeiten sich dir als kreativer Selbständiger anbieten.

E-Books und Bücher schreiben

Ein Buch zu schreiben und so zu vermarkten, dass es sich verkauft, kann recht viel Zeit in Anspruch nehmen. Wer gut und gerne schreibt und über viel Spezialwissen in einem oder mehreren Fachgebieten verfügt, für den kann das Schreiben von E-Books oder Büchern aber eine lohnenswerte Sache sein. Eine einfache Möglichkeit, Bücher und E-Books zu veröffentlichen, bieten Online-Dienste wie lulu.com, xinxii.de oder bod.de.
Mehr zum Thema erfährst du in diesem Artikel:
Bücher online veröffentlichen

Passives Einkommen: Tipps für Selbständige

WordPress Themes, Grafiken und Fotos verkaufen

Wenn du mehr der visuelle Typ bist und gut mit Photoshop, Illustrator & Co. umgehen kannst oder tolle Fotos auf Lager hast, kannst du deine Grafiken, Illustrationen, Fotos oder WordPress Themes online zum Verkauf anbieten. Entweder auf deiner eigenen Website oder auf einer von zahlreichen Online-Plattformen wie ThemeForest, GraphicRiver oder iStockPhoto. Viele weitere hilfreiche Links findest du in diesen beiden Artikeln:
10 Places to Sell Templates
The Top 8 Websites To Sell Your Stock Pictures

Passives Einkommen: Tipps für Selbständige

Flash-Files, Videos und Audio-Files verkaufen

Ähnliche Online-Marktplätze gibt es für Flash-, Video- und Audio-Kreationen. Bei Envato findest du beispielsweise ActiveDen,VideoHive und AudioJungle.

Plugins, Tools und Software verkaufen

Hilfreiche Tools und Applikationen sind immer gefragt. Wenn du programmieren kannst und ein gutes Gespür dafür hast, was auf dem Markt ankommt, könnte der Verkauf von Software vielleicht eine lukrative Einkommensquelle für dich sein.

Eine tolle Website bauen und damit Geld verdienen

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, mit einer guten Website laufend etwas Geld zu verdienen. Vielleicht hast du ja Lust, einen Online-Shop einzurichten. Sehr beliebt sind zum Beispiel die Online-Services von spreadshirt.net oder cafepress.com. Natürlich kannst du deine Produkte auch über eBay oder über deine eigene Website verkaufen. Oder du baust eine richtig coole Online-Plattform auf, die so genial ist, dass deine Besucher dazu bereit sind, eine Mitgliedschaftsgebühr zu bezahlen. Eine beliebte und erfolgversprechende Variante sind zudem kostenpflichtige Web-Applikationen für Firmen. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Passives Einkommen: Tipps für Selbständige

Werbung und bezahlte Blog-Artikel

Wenn du eine gutbesuchte Website oder einen Blog hast, kannst du dir überlegen, mit Werbung Geld zu verdienen. Eine weitere Möglichkeit sind bezahlte Blog-Artikel. Ich selbst bin zwar kein besonderer Fan von bezahlten Artikeln, aber wenn du dich für das Thema interessierst, kannst du mal bei trigami vorbeischauen. Wenn du mehr zum Thema Werbung erfahren möchtest, empfehle ich dir den folgenden Artikel von Selbständig im Netz:
Geld verdienen im Internet

Passives Einkommen: Tipps für Selbständige

Weitere Infos zum Thema «passives Einkommen»

Zum Thema «passives Einkommen» gibt es im Netz leider mehr Schrott als brauchbare Infos. Ein sehr guter Artikel mit wertvollen Tipps und vielen Links findest du auf dieser Website von FreelanceSwitch:
A Guide to Making Passive Income

10 Kommentare

  • stooni sagt am 18. November 2009

    baust eine richtig coole Online-Plattform auf, die so genial ist, dass deine Besucher dazu bereit sind, eine Mitgliedschaftsgebühr zu bezahlen.

    —>>> diesen Satz finde ich gut es tönt so einfach…. wenn es das wäre würden es sicher viele machen!

    —–Stooni

  • Barbara sagt am 18. November 2009

    Hihi, ja du hast recht. Dass es einfach ist, wollte ich damit natürlich nicht sagen. Es gibt auch einen Grund, wieso ich in diesem Artikel auf Ausdrücke wie «Geld verdienen im Schlaf» verzichtet habe (die man im Netz leider immer wieder antrifft, was ich für komplett irreführend halte). Vor dem Erfolg kommt die Arbeit. Eine gute Online-Plattform aufzubauen ist natürlich ein aufwändiges Projekt, und am besten macht man das auch nicht allein. Es gibt aber viele gute Beispiele im Netz, die zeigen, dass es durchaus funktionieren kann. Wie auch immer: So etwas sollte man nur in Angriff nehmen, wenn man Spass daran hat.

  • Manuel sagt am 18. November 2009

    Vielen Dank Barbara für diesen tollen und inspirierenden Artikel.
    Das ist eine super Zusammenstellung von tollen und motivierenden Möglichkeiten, Danke.
    Ja, es muss Spass machen und dann ist auch oft mehr möglich, als man am Anfang gedacht hat :)
    Viele Grüsse
    Manuel

  • Barbara sagt am 18. November 2009

    Du sagst es, Manuel. Wenn man Spass hat, kann man fast alles erreichen. Das erlebe ich immer wieder :)

  • Nicolas sagt am 18. November 2009

    Ich finde man sollte den Aufwand in die eigenen Produkte stecken und nicht in die Platform. Der Aufwand einen Online-Shop zu unterhalten ist RIESIG; Ich weiss wovon ich spreche.

    Ein Buch zu schreiben und auf Lulu zu publizieren würde mir enorm Spass machen!

  • Ellen sagt am 19. November 2009

    Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Du hast wirklich viele spannende Möglichkeiten genannt, wie man mit Kreativität, viel Schweiß und Fleiß ;-), und einer ordentlichen Portion Mut neue Wege gehen kann, seine eigene Situation als Freelancer zu verbessern.

    Ich finde die Einstellung selbst die Initiative zu ergreifen, und seine Ideen in reale Projekte umzusetzen, sehr lobenswert und inspirierend.

    Aus meiner eigenen Erfahrung habe ich erlebt, dass man viel mehr erreichen kann, als man selbst je für möglich gehalten hatte. Ich halte es für sehr wichtig, sich nicht gleich entmutigen zu lassen, nur weil eine Idee “schwierig” oder gar “verrückt” scheint oder andere einem sagen, dass man es nicht schaffen könnte. Eine Herausforderung kann ja auch motivieren, und man kann über sich selbst hinaus wachsen.

    Deine Argumente, Spaß bei der Sache zu haben und sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun, finde ich sehr hilfreich und sie sind bestimmt einer DER Schlüssel zum Erfolg :-)

    Ich freue mich schon auf weitere, spannende Artikel!

    Viele Grüße
    Ellen

  • Barbara sagt am 19. November 2009

    @Nick: Vielen Dank für deinen Input. Dass ein Shop sehr aufwändig sein kann, kann ich mir schon vorstellen. Vor allem, wenn man sich um Versand, etc. selbst kümmern muss. Das ist bei Diensten wie Spreadshirt z.B. nicht so. Aber da kann man dafür nur T-Shirts und solche Dinge verkaufen ;)
    Insgesamt ist es natürlich wichtig, sich genau zu überlegen, wofür es sich wirklich lohnt, Zeit zu investieren. Ich komme eigentlich immer auf den gleichen Schluss. 1. Es muss Spass machen. Dann lohnt sich die Zeitinvestition allein schon dafür. Und man lernt vielleicht auch was dabei. 2. Langfristig darf der Aufwand nicht so hoch sein, dass die tägliche Arbeit liegen bleibt.
    Ein E-Book zu schreiben fände ich auch ganz toll. Irgendwann in nächster Zeit werde ich es bestimmt wagen. Worüber möchtest du denn schreiben, Nick?

  • Barbara sagt am 19. November 2009

    @Ellen: Ui, du hast mit deinem Kommentar gerade einen Lägenrekord gebrochen ;) Ich freue mich aber sehr darüber, wenn mein Artikel zum Diskutieren anregt!
    Ich finde auch, dass eigene Projekte eine sehr gute Investition in den Erfolg sind. Man kann dabei sehr viel lernen und hat nicht das Problem, aus Budgetgründen nicht die beste Qualität bringen zu können. Wenn man Spass hat, ist die Motivation so gross, dass man manchmal sogar ungeahnte Grenzen überschreitet.
    Dass man sich nicht entmutigen lassen darf, ist auch ein sehr wichtiger Punkt. Die eigene Einstellung spielt eine extrem wichtige Rolle. Ich erlebe immer wieder, was passieren kann, wenn man den Kopf mal ausschaltet und nur die Kreativität spielen lässt.

  • Nicolas sagt am 19. November 2009

    Wenn man etwas rein aus Spass produzieren will kann man sich bei eines der Open Source Projekten anmelden oder gar selbst eins starten. Programmierer sind in diesem Bereich sehr Fortgeschritten. Man kann auch alles andere “Offen” kreieren: Hundekleider, Kinderbücher, Roboter – you name it.

    Aber, mit dem Hintergedanken seine Existenz zu sichern, muss man sich schon überlegen was genug Geld einbringt, oder wie sich eine Idee vermarkten lässt. Eine Balance zwischen Spass und Rentabilität muss halt schon bestehen.

  • Hundebekleidung sagt am 20. Dezember 2011

    Ich befinde mich gerade in ähnlicher Situation. Ich bastel in meiner Freizeit an Hundebekleidung und kann derartige Tipps gut gebrauchen. Danke dafür!

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