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10 Tipps für den Einstieg in die Selbständigkeit

9. April 2010 . von Barbara Frolik . 13 Kommentare
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Knapp ein Jahr ist es her, seit ich mich für den Aufbau einer selbständigen Existenz entschieden habe. Vor etwas mehr als neun Monaten habe ich den Sprung ins Freelancer-Leben endgültig gewagt. Seither habe ich viel erlebt und gelernt, viele positive und auch einige negative Erfahrungen gemacht. Die erste Zeit des Aufbaus war nicht immer einfach – dennoch kann ich ohne den geringsten Zweifel sagen, dass sich die Mühe gelohnt hat.

Spielst du ebenfalls mit dem Gedanken, dich selbständig zu machen? Im Folgenden möchte ich dir einige Tipps mit auf den Weg geben.

Tipps für die Existenzgründung
Bild: Flickr, aloshbennett

1. Wähle einen Fachbereich, in dem du bereits Erfahrung hast.

Der Weg in die Selbständigkeit beginnt normalerweise mit der Frage, was man eigentlich genau machen möchte. In den meisten Fällen empfiehlt es sich ganz klar, ein Fachgebiet zu wählen, mit dem schon man Erfahrung hat – am besten Berufserfahrung. Wenn du bereits einige Jahre lang in einem Bereich gearbeitet hast, kannst du einerseits viel besser einschätzen, was dich erwartet. Du kennst deine Fähigkeiten und weisst, was dir Spass macht und was dir weniger liegt. Andererseits wirkst du auf neue Auftraggeber viel glaubwürdiger, wenn du überzeugende Referenzen vorweisen kannst. Zudem ist es hilfreich, in der Branche bereits gut vernetzt zu sein. Bekanntschaften sind für die Akquise Gold wert!

Natürlich ist es nicht unmöglich, in einen völlig neuen Bereich einzusteigen. Allerdings musst du in diesem Fall damit rechnen, dass der Aufbau mehr Zeit in Anspruch nimmt.

2. Sorge für genügend finanzielle Reserven.

Die wenigsten Selbständigen verdienen von Anfang an genug, um davon leben zu können. Es dauert eine Weile, bis die ersten Aufträge reinkommen. Und bis die ersten Rechnungen bezahlt werden, vergeht noch einmal Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass du dir Gedanken darüber machst, wie du die ersten Monate finanzieren kannst. Einerseits ist es hilfreich, genügend Erspartes zu haben. Andererseits kann es sinnvoll sein, in der Anfangsphase noch einen Teilzeitjob zu haben, der einen Teil der Ausgaben deckt. Auf diese Weise kannst du das Ganze entspannter angehen und hast nicht gleich Panik, wenn zwischendurch einmal nicht so viel läuft. Existenzängste sind alles andere als förderlich für den Aufbau eines Geschäfts, deshalb solltest du möglichst viel dafür tun, um sie zu vermeiden.

Tipps für die Existenzgründung
Bild: Flickr, AMagill

3. Ohne Werbung läuft gar nichts.

Vielen ist zu Beginn ihrer selbständigen Karriere nicht bewusst, wie wichtig es ist, genügend Werbung zu machen. Am Anfang wirst du viel Zeit in die Bekanntmachung deines Unternehmens investieren müssen. Welche Massnahmen die richtigen sind, hängt von der Art deiner Dienstleistung ab. Bei der Auswahl deiner Werbemittel solltest du strategisch vorgehen. Überlege dir genau, welche Ziele du erreichen möchtest und erstelle einen Plan für deine Marketing-Aktivitäten.

Werbung muss nicht teuer sein. Es gibt viele kostengünstige und kostenlose Plattformen, die du nutzen kannst. Allerdings solltest du auch nicht zu geizig sein und am falschen Ort sparen. Achte unbedingt auf einen professionellen Auftritt – ein Billig-Logo wirkt beispielsweise wenig vertrauenserweckend auf potenzielle Kunden. Bei solchen Dingen solltest du von Anfang an auf gute Qualität setzen.

4. Verkaufe dich nicht unter deinem Wert.

Für viele Selbständige ist es am Anfang schwierig, selbstbewusst zu verhandeln und einen anständigen Preis für ihre Dienstleistungen zu verlangen. Sie haben Angst davor, unverschämt zu wirken oder Aufträge aufgrund zu hoher Preise nicht zu bekommen. Es ist aber auf jeden Fall empfehlenswert, von Beginn an eine vernünftige Preispolitik zu verfolgen. Dazu gehört, dass du dich gut informierst und deinen Markt unter die Lupe nimmst. Orientiere dich nicht an den Billigsten, sondern an den Besten. Als Anfänger wirst du zwar keine Spitzenhonorare verlangen können – entferne dich aber nicht zu weit von den üblichen Marktpreisen. Mit zu niedrigen Preisen kommunizierst du nach aussen, dass deine Qualität nicht gut genug ist, um damit überzeugen zu können. Zudem ist es viel schwieriger, die Preise später zu erhöhen als von Anfang an genug zu verlangen.

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Bild: Flickr, JoshuaDavisPhotography.COM

Beim Berechnen deiner Honorare darfst du nicht vergessen, dass du als Selbständiger viele Kosten decken musst, um die sich ein Angestellter nicht kümmern muss: Sozialversicherungen, Altersvorsorge, Urlaub, Krankheit, Auftragslücken, Investitionen, Werbung, unproduktive Tätigkeiten und einiges mehr. Interessante Infos zu diesem Thema findest du hier:
Freelancer-Honorare vs. Angestellten-Vergütung

Einen hilfreichen Honorar-Rechner findest du bei FreelanceSwitch:
Honorar-Rechner

5. Strukturiere deinen Arbeitstag.

Wenn man jahrelang angestellt war, ist die Verlockung gross, am Anfang der selbständigen Karriere aus der gewohnten Routine auszubrechen. Die Folge davon ist meistens purer Stress. Mir persönlich hat es sehr geholfen, meinen Arbeitstag klar zu strukturieren. Morgens stehe ich einigermassen früh auf und fange immer etwa um die gleiche Zeit mit der Arbeit an. Mittags mache ich immer etwa um die gleiche Zeit Pause und achte abends darauf, dass ich spätestens um 18 Uhr Feierabend mache. Wochenendarbeit ist tabu (bis jetzt gab es ein oder zwei Ausnahmen). Der Vorteil dieser Regelung: mehr Effizienz und weniger Stress.

Tipps für die Existenzgründung
Bild: Flickr, Peter Kaminski

Beim Planen deiner Arbeitstage (und beim Berechnen deiner Honorare) solltest du berücksichtigen, dass ein Selbständiger niemals acht Stunden pro Tag produktiv arbeiten kann. Realistisch sind normalerweise nicht mehr als fünf bis sechs Stunden.

Mehr Infos zu diesem Thema findest du hier:
Selbständig arbeiten ohne Stress: goldene Regeln für Freelancer

6. Du musst nicht perfekt sein (aber immer besser werden).

Erwarte nicht, dass von Anfang an alles perfekt läuft. Erwarte vor allem auch nicht zu viel von dir selbst. Erlaube dir, in einem gemächlichen Tempo zu wachsen. Setze dich nicht unter Druck, bleibe in deiner Entwicklung aber auch nicht stehen. Für Selbständige ist es noch wichtiger als für Angestellte, sich ständig weiterzubilden. Das heisst nicht, dass du andauernd teure Kurse belegen musst. Gute Blogs oder Bücher zu lesen kann genau so bereichernd sein. Schrecke ausserdem nicht davor zurück, bei Projekten auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Jede neue Erfahrung ist eine Chance für dich.

7. Sag auch mal «Nein».

Bestimmt wirst du auch einmal Anfragen für Projekte bekommen, auf die du keine Lust hast, die sich finanziell kaum lohnen oder die dich möglicherweise (zeitlich oder fachlich) überfordern könnten. In solchen Fällen solltest du dir genau überlegen, ob du wirklich zusagen willst. Nicht immer ist der Stress das Geld wert. Manchmal kann man sich sogar schaden, wenn man zu viel Zeit für einen wenig lohnenswerten Auftrag blockiert. Es kann sehr ärgerlich sein, wenn man zugunsten solcher Projekte interessantere Anfragen ablehnen muss.

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Bild: pixelio.de, berwis

8. Baue dir ein starkes Netzwerk auf.

Für Selbständige ist es sehr wichtig, sich gut zu vernetzen. Nicht nur mit potenziellen Auftraggebern, sondern auch mit Gleichgesinnten und möglichen Partnern. Anfangs ist es verlockend, andere Selbständige vor allem als Konkurrenten zu sehen. Diese Einstellung schadet aber mehr, als sie nützt. Von Experten aus dem gleichen Fachbereich kannst du viel lernen. Gerade wenn man oft allein im Büro hockt, kann es zudem schön sein, einige Gleichgesinnte als «Kollegen» zu gewinnen, mit denen man sich auch einmal privat austauschen kann. Und wenn du einmal Anfragen für Projekte bekommst, die du aus Zeitgründen oder wegen fehlender Kenntnisse nicht alleine bewältigen kannst, ist es sehr hilfreich, zuverlässige Profis zu kennen, die dich unterstützen können.

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Bild: pixelio.de, hofschlaeger

9. Überlege dir immer wieder, was du willst.

Vergiss nicht, dich zwischendurch immer wieder zu fragen, ob du auf dem richtigen Weg bist. Wie geht es dir mit der Selbständigkeit? Kommst du deinen Zielen näher oder entwickelst du dich in eine ursprünglich nicht vorgesehene Richtung? Letzteres muss nicht unbedingt negativ sein, denn manchmal muss man flexibel sein können, und ab und zu öffnen sich mitten auf dem Weg willkommene Türen. Wenn du jedoch feststellst, dass du mit deiner aktuellen Situation nicht glücklich bist, ist es wichtig, dir klar vor Augen zu führen, was du eigentlich erreichen möchtest. Setze dir entsprechende Ziele und überlege dir, mit welchen Mitteln du dem Gewünschten näher kommen kannst.

10. Vergiss nicht, dich zu erholen.

Vielen Selbständigen fällt es schwer, genügend Pausen zu machen. Sei es, weil sie zu viele Aufträge annehmen oder weil die Arbeit ganz einfach so viel Spass macht, dass Erholung nicht nötig scheint. Dennoch ist es gerade für Selbständige sehr wichtig, mit den eigenen Ressourcen haushälterisch umzugehen. Wenn die Energiereserven schwinden, leidet die Qualität der eigenen Arbeit – man hat keine guten Ideen mehr, macht mehr Fehler, wird ineffizient und hat keinen Spass mehr an der Sache. Das merken auch die Kunden!

Tipps für die Existenzgründung
Bild: Flickr, muha

Achte deshalb von Anfang an darauf, genügend Pausen einzuplanen. Halte wenn immer möglich das Wochenende ein und gönne dir ab und zu einen kreativen Tag. Falls du keine Hobbys hast, ist jetzt der beste Zeitpunkt, dir eines zu suchen. Am besten wählst du eine Beschäftigung, die für einen guten Ausgleich sorgt. Vergiss ausserdem den Urlaub nicht! Nach einer arbeitsreichen Zeit reicht das Wochenende irgendwann nicht mehr, um sich richtig zu erholen. Ein- oder zweimal im Jahr muss ein längerer Urlaub auf jeden Fall drin liegen.

Buchtipps zum Thema Existenzgründung

Jetzt bist du dran!

Hast du weitere Tipps für Existenzgründer, die hier fehlen? Was ist dir zu Beginn deiner Selbständigkeit besonders schwer gefallen, und aus welchen Fehlern hast du gelernt? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

13 Kommentare

  • Oli sagt am 9. April 2010

    Sehr guter Beitrag, danke :-)

    Man muss sich auch überlegen ob man als Agentur direkt Kunden betreuen will oder als Freelancer für Agenturen arbeitet. Da sind die Stundenansätze und Stressfaktor ganz unterschiedlich.

    Man darf auch nicht gleich aufgeben, nur weil es anfangs nicht so läuft. Ein Unternehmen zu gründen dauert 3 Jahre lang.

    Zudem sollte man wissen was man will und sich auf etwas spezialisieren. Dazu hatte ich kürzlich was gebloggt, darf ich hier linken?
    http://blog.webgarten.ch/business/webdesigner-wie-alljahresreifen/

    Zwei Bücher möchte ich hier noch empfehlen:

    Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflußreich zu werden

    Rework

  • Stefan Berg sagt am 9. April 2010

    Hallo,

    toller Blogpost, gerade weil mich das zur Zeit auch betrifft. Ich denke es gibt jede Menge stolpersteine und man sollte vermutlich immer noch einen Plan B in der Hand haben – aber das muss man ja im Leben eigentlich immer.

    Schöne Auflistung, freue mich auf weitere Posts zu dem Thema.

  • Oli sagt am 9. April 2010

    @Stefan Berg: vergesse Plan B und konzentriere dich auch Plan A. Wenn du dich jetzt schon mit Plan B beschäftigst kann aus Plan A nichts werden.

  • Barbara sagt am 9. April 2010

    @Oli: Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und die Link-Tipps. Ja, ich denke auch, dass viele die Zeit unterschätzen, die zum Aufbau eines Unternehmens nötig ist. Es ist auf jeden Fall wichtig, nicht zu schnell aufzugeben. Andererseits sollte man auch nicht alles auf einmal wollen (mein grosses Problem am Anfang).

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Spezialisierung sich lohnt. Zwar kann es am Anfang auch helfen, eine etwas breitere Palette anzubieten – vor allem, wenn man noch nicht so genau weiss, was gefragt ist oder was man am liebsten macht. Zudem kann sich dies positiv auf die Anzahl der Aufträge auswirken. Mit der Zeit kann es aber auch stressig werden, wenn man zu viel anbietet. Langfristig gesehen denke ich, hat man als Spezialist auf dem Markt bessere Chancen. Ein Spezialist wirkt insgesamt glaubwürdiger und professioneller als ein «Alleskönner».

  • Barbara sagt am 9. April 2010

    @Stefan: Vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, es gibt genügend Stolpersteine. Deshalb sollte man sich rechtzeitig über alles Wichtige informieren und ernsthaft prüfen, ob man die nötigen Voraussetzungen für eine selbständige Karriere erfüllt. Wenn man die Sache professionell anpackt und genug Durchhaltevermögen hat, kann aber nicht so viel schief laufen.

    Das mit dem Plan B sehe ich ähnlich wie Oli. Damit es mit der Selbständigkeit klappt, muss man davon ausgehen, dass man Erfolg haben wird. Sonst ist die Gefahr zu gross, dass man A) zu wenig (Arbeit und Geld) investiert und B) bei den ersten Schwierigkeiten aufgibt.

  • Oli sagt am 9. April 2010

    Du hast das gut beschrieben. Am Anfang ist man unter starkem Verkaufsdruck. Will man einen Auftrag unbedingt so spürt das der Kunde und man kriegt den Auftrag nicht. Die Aufträge kommen dann rein wenn man sie lieber nicht hätte. Umso weniger man ein Projekt will umso eher bekommt man es.

  • Andreas Rauscher sagt am 9. April 2010

    Hallo

    Was für Rechnungen sollen das sein ?
    Als Grafiker / Programmierer hat man doch eigentlich keine Rechnungen ?
    ( Bis auf die Kosten zum Leben … )

    Gruß Andreas

  • Ellen sagt am 10. April 2010

    Ein toller Artikel! Vielen Dank für deine hilfreichen Tipps und Ratschläge, Barbara :-)

    Oh ja, du hast wirklich Recht! Es gibt sooooooo vieles zu Bedenken und zu Planen, wenn man sich selbstständig machen will. Und eine ordentliche Portion Mut und Abenteuerlust gehört bestimmt auch dazu :-)

    Mein Ratschlag ist: Sich nicht durch gut gemeinte Tipps entmutigen zu lassen, ein gesundes Selbstvertrauen zu haben, und einfach niemals aufzugeben. Denn dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen ;-)

  • Manuel sagt am 12. April 2010

    Vielen Dank Barbara für diesen super Artikel.
    Deine Tipps gefallen mir wirklich super, daß schreibe ich mir hinter die Ohren :-)
    Gruss Manuel

  • Barbara sagt am 12. April 2010

    @Oli: Das erlebe ich ähnlich. Je mehr Aufträge ich am Laufen habe, desto mehr Anfragen kommen oft rein. Andererseits hat dies aber auch den Vorteil, dass man wählerisch sein kann und keine Aufträge annehmen muss, auf die man keine Lust hat.

    @Andreas: Ich meinte damit, dass es eine Weile dauert, bis die ersten Kunden deine Rechnungen bezahlen. Als Selbständiger bekommt man seinen «Lohn» nicht immer pünktlich am 25. jedes Monats. Nach Abschluss eines Projekts kann noch einmal ein Monat vergehen, bis das Geld da ist.

    @Ellen: Das mit den gut gemeinten Tipps kenne ich. Am Anfang hatten einige das Gefühl, ich sei etwas zu mutig bei der Wirtschaftslage. Aber inzwischen bin ich diejenige, die Tipps gibt ;)

    @Manuel: Danke dir für dein Feedback. Ich freue mich, dass dir mein Artikel gefällt :)

  • München sagt am 20. Juli 2010

    Danke für die tollen Tipps – total hilfreich! Und wie seht ihr das mit parallelem Aufbau des Unternehmens? Diesen Plan hatte ich mir überlegt…

  • Mylène Nicole Alt sagt am 1. August 2011

    Super, eure Tipps gefallen mir sehr. Weiter so.

  • Mario Kandut sagt am 21. Dezember 2011

    Hallo Barbara!
    Bin durch Blogverlinkungen auf deinen wordweb-Blog gestoßen. Ich bin begeistert. Einfach nur begeistert. Du schreibst mit einer leicht verständlichen Sprache und gibst nützliche Tipps. Ich hoffe in Zukunft von dir und deinem WordWeb noch einiges zu hören.

    Lg aus Österreich,
    Mario@wundert.at

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