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Wieso es nicht reicht, eine tolle Website zu haben

12. Februar 2010 . von Barbara Frolik . 4 Kommentare
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Website machen lassen, aufschalten, Kunden gewinnen. Wenn es so einfach wäre!

Für viele Selbständige gehört es heute dazu, eine Website zu haben. Das ist auch richtig so, denn die eigene Website ist langfristig gesehen eine der erfolgversprechendsten und zugleich kostengünstigsten Werbemassnahmen. Es stimmt auch, dass es sich lohnt, eine Website professionell zu gestalten und zu texten (bzw. gestalten und texten zu lassen). Aber nur, wenn man sich dessen bewusst ist, dass dies allein nicht reicht.

Wieso es nicht reicht, eine Website zu haben
Bild: Flickr, thiemadotcom

Dabei sein ist nicht alles.

Eine Website aufzuschalten und sie dann sich selbst zu überlassen, ist heute nicht mehr genug. Eine Website zu haben bringt nur etwas, wenn sie auch genügend Besucher anlockt. Und zwar vor allem Besucher, die zur gewünschten Zielgruppe gehören.

Dies wird nie passieren, wenn man keine Werbung macht. Die Website für Google & Co. zu optimieren ist ein erster wichtiger Schritt. Doch gerade am Anfang wird die Suchmaschinenoptimierung allein nicht viel bringen.

Ohne Fleiss kein Preis.

Eine erfolgreiche Website aufzubauen bedeutet vor allem eins: Arbeit. Es mag Ausnahmen geben, doch in der Regel muss man bereit sein, viel Zeit in den Aufbau, den Unterhalt und die Vermarktung einer Website zu investieren.

Die Inhalte einer Website sollten immer aktuell sein. Und wenn möglich sollten sie die Besucher dazu bringen, mehr als einmal vorbeizuschauen. Dies kann man zum Beispiel mit einem Blog erreichen. Wieso Bloggen für Selbständige ein sehr hilfreiches Marketing-Instrument sein kann, habe ich vor einiger Zeit in diesem Artikel erklärt: Wieso Selbständige bloggen sollten. Bloggen ist jedoch auch sehr zeitintensiv, und die Wirkung kann Monate auf sich warten lassen. Deshalb sollte man sich vorher gut überlegen, ob man dazu bereit ist, regelmässig genug Zeit in qualitativ hochwertige Beiträge zu investieren.

Webseiten aktiv vermarkten
Bild: stock.xchng

Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, eine Website zu vermarkten. Intensives Netzwerken (z.B. über Twitter, Xing oder Online-Foren) gehört genau so dazu wie das Schalten von Anzeigen oder das direkte Anschreiben von Firmen. Ausführlicher möchte ich das Thema hier nicht behandeln (dafür reserviere ich mir einen separaten Artikel). Wenn du dich für konkrete Marketing-Tipps interessierst, empfehle ich dir den Blog von FreelanceFolder. Dort erfährst du jede Menge Hilfreiches zum diesem Thema.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Wie viel muss man tun, um mit einer Website erfolgreich zu sein? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

4 Kommentare

  • Ellen sagt am 15. Februar 2010

    Hallo Barbara,
    vielen Dank für diesen spannenden Artikel :-)

    Oh ja, eine Webseite zu betreiben und die Texte und das Design immer auf dem aktuellsten Stand zu halten, ist auf jeden Fall viel Arbeit ;-)

    Aber es macht auch riesig Spaß an seiner eigenen “Online-Home” zu arbeiten, und wenn man dann noch positives Feedback und sogar Aufträge über die Webseite oder den Blog bekommt, weiss man sicher: Die Arbeit hat sich gelohnt :-)

  • Manuel sagt am 15. Februar 2010

    Vielen Dank Barbara für diesen super Artikel.
    Jaja ohne Fleis keinen Preis :) und dass ist auch ganz o.k. so :)
    Es ist wie du sagst viel Arbeit und Motivation nötig um eine Webseite erfolgreich zu machen :)
    ich vergeliche dass gerne mit dem Sport, wenn es anstrengend wird, beginnt der Trainingseffekt, also gerade dann dran bleiben :)
    Viele Grüsse
    Manuel

  • Barbara sagt am 15. Februar 2010

    @Ellen und @Manuel: Vielen Dank für eure Kommentare :)

    Ich denke, Webworker wie wir sind sich dessen meist bewusst und haben ja auch Spass an der ganzen Sache.

    Den Artikel habe ich geschrieben, weil ich immer wieder Leuten begegne, die enttäuscht sind, weil ihnen ihre Website eben nicht das bringt, was sie sich erhofft haben. Ich habe mir vorgenommen, in Zukunft auch meine Kunden mehr dafür zu sensibilisieren und vor dem Beginn eines Projekts besser zu klären, welche Erwartungen jemand hat.

  • hugo sagt am 15. Februar 2010

    die beste seite bringt gar nix wenn der content nicht passt bzw. aktualisiert wird. das ist das eine und das andere: links, links und nochmals links…

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