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10 Dinge, die man auf Xing vermeiden sollte

24. Juli 2009 . von Barbara Frolik . 4 Kommentare
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Social Networking ist für Selbständige eine erfolgversprechende Möglichkeit, Kontakte mit potentiellen Kunden und Partnern zu knüpfen. Im deutschen Sprachraum ist Xing zweifellos das beliebteste Portal für geschäftliche Kontakte. Doch mit welchen Methoden holt man das Beste aus einer Mitgliedschaft bei Xing? Oder anders gefragt: Welche Verhaltensweisen lässt man besser sein, wenn man erfolgreich Kontakte knüpfen möchte?

10 Dinge, die man auf Xing nicht tun sollte
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Eigentlich bin ich ja kein grosser Fan von Negativbeispielen. Aufgrund einiger nicht sehr angenehmer Erfahrungen, die ich in letzter Zeit bei Xing und anderen Portalen gemacht habe, mache ich heute jedoch eine Ausnahme. In der Hoffnung, dem einen oder anderen Networking-Anfänger ein paar Stolpersteinchen aus dem Weg zu räumen.

Gruppen und Fragen vollspammen

Sich für viele Mitglieder sichtbar zu machen, ist an sich eine gute Sache. Aber wer sich in Gruppen-Foren oder in der Applikation «XING-Mitglieder fragen» allzu oft bemerkbar macht, weckt schnell den Verdacht, zu viel Zeit zu haben. Oder anders gesagt: keine Aufträge.

Xing-Knigge
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Den «Ich suche»-Teil des Profils mit Dingen vollstopfen, die man eigentlich anbietet

Ein Fehler, der sehr oft gemacht wird und wirklich nichts bringt. Man verärgert damit höchstens Mitglieder, die nach Personen suchen, denen sie ihre Dienstleistungen anbieten können. Und haufenweise Treffer aussortieren müssen, weil ein grosser Teil der gefundenen Mitglieder genau das anbieten, was man selbst anbietet.

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Andere unaufgefordert kritisieren

Diese Vorgehensweise wird von Profis gerne als Marketing-Trick angepriesen. Man schaut sich die Website eines Mitglieds an, sieht Dinge, die man verbessern könnte und schickt der Person gratis eine Kostprobe der eigenen Genialität. Wenn man sich dabei jedoch nicht sehr geschickt und diplomatisch ausdrückt, wirkt man besserwisserisch und erweckt den Eindruck, etwas verkaufen zu wollen. Ein paar nette Zeilen sind oft wirksamer. Deshalb: Kritik nur dann äussern, wenn man danach gefragt wird.

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Aufdringlich sein

Die beste Werbung ist oft, gar keine Werbung zu machen. Viele Mitglieder sehen es nicht gerne, wenn man Fragen in Foren hauptsächlich beantwortet, um eigene Dienstleistungen anzupreisen. Sachlich und ohne Hintergedanken eine hilfreiche Antwort zu formulieren, ist glaubwürdiger.

Xing-Knigge
Credit: pixelio.de ermelchen

Andere persönlich angreifen

Über kontroverse Themen kann und soll man diskutieren. Aber bitte professionell bleiben! Und akzeptieren, dass es viele Meinungen gibt. Eigentlich erstaunlich, dass man erwachsenen Menschen so was überhaupt sagen muss.

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Überall nur die Konkurrenz sehen

Wenn man am Anfang der Selbständigkeit steht, ist eine gewisse Angst vor der Konkurrenz natürlich. Doch mit der Angst im Nacken vermarktet man sich schlecht. Branchenkollegen sollte man deshalb nicht als Konkurrenten betrachten, die einem die guten Aufträge wegschnappen. Besser ist es, in jedem einen potentiellen Partner zu sehen. Sei es für inspirierende Kommunikation oder für eine mögliche Zusammenarbeit. Das ist gut fürs Selbstbewusstsein und macht erst noch mehr Spass.

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Wahllos Kontakte hamstern

Wer viele Kontakte hat, macht sein Angebot für viele Mitglieder sichtbar. Was an sich sehr gut ist. Es empfiehlt sich jedoch, beim Sammeln von Kontakten wählerisch zu sein. Haufenweise Kontaktanfragen an Mitglieder zu schicken, die mit der eigenen Branche nicht das Geringste zu tun haben, ist reine Zeitverschwendung. Zudem riskiert man, irgendwann an Glaubwürdigkeit einzubüssen. Wer 2000 Kontakte hat, interessiert sich kaum für jeden einzelnen.

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Peinliches aus dem Privatleben ausplaudern

Neulich hat mal jemand die Frage gestellt: «Was kann ich tun, damit mein Ex wieder zu mir zurückkommt?» Mir wärs wirklich mehr als peinlich, meine Arbeitskollegen auf diese Weise über meine Beziehungsprobleme zu informieren. Weitere Erklärungen sind unnötig.

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Keine Premium-Mitgliedschaft haben

Eine Premium-Mitgliedschaft bei Xing kostet knapp 5 Euro im Monat. Eine Investition, die sich für Selbständige mehr als lohnt. Schliesslich will man ja mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten. Und nicht darauf warten, dass man alle paar Wochen mal von jemandem angeschrieben wird.

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Zu viel erwarten

Social Networking ist eine langfristige Marketing-Strategie. Nicht aus jedem neu geknüpften Kontakt entstehen sofort Aufträge. Doch jeder Kontakt birgt das Potential, in der näheren oder ferneren Zukunft einen wichtigen Beitrag zum eigenen Geschäftserfolg zu leisten. Oft auf unerwartete Art und Weise. Deshalb: Nicht enttäuscht sein, wenn nicht sofort etwas zurückkommt. Sondern offen sein und sich auf das Unerwartete freuen.

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Liebe Leser

Habe ich etwas Wichtiges vergessen? Habt ihr eigene Erfahrungen, die ihr dieser Liste gerne hinzufügen möchtet? Schickt mir bitte keine bösen Mails, ok? In Kommentarform ist eure Meinung jedoch jederzeit willkommen. Dann können alle davon profitieren.

4 Kommentare

  • Base sagt am 16. Oktober 2009

    Punkt “Keine Premium-Mitgliedschaft haben” + Erklärung verstehe ich irgendwie nicht. Wieso kriegt ich mit einem kostenlosen Account keinen Kontakt?

  • Barbara sagt am 16. Oktober 2009

    Hallo Base, natürlich ist eine Premium-Mitgliedschaft nicht obligatorisch. Aber ohne Premium-Konto kann man keine Nachrichten an andere Mitglieder schicken. Auch nicht an Mitglieder aus der eigenen Kontaktliste. D.h. man muss warten, bis man angeschrieben wird. Je nach Situation ist das nicht so schlimm. Aber wenn man aktiv Kontakte knüpfen und pflegen möchte, ist das nicht ideal.

  • Jason sagt am 8. November 2009

    hallo barbara, danke für die erklärung auf den eingangskommentar. ich habe das jetzt auch kapiert. seit 2 monaten habe ich mich auch mal für xing angemeldet. naja ein paar kontakte habe ich schon. bin mal gespannt wie das wird.

  • Guido sagt am 21. April 2011

    Das mit der Premium Mitgliedschaft kann ich nur bestätigen. Ich habe da so einen Kollegen, der partout keine Mitgliedschaft abschließen möchte.
    Wer keine Mitgliedschaft abschließt läuft Gefahr negativ von Kunden bewertet zu werden. Vielen Denken sich vielleicht:
    Wenn er schon kein Geld für eine Mitgliedschaft über hat, ist er bestimmt nicht erfolgreich…

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